Kleine Geschichte des Serra da Estrela Berghunds

In Portugal, Land der Herkunft des Serra da Estrela Berghunds, heißt er Cão da Serra da Estrela. Cão bedeutet Hund auf portugiesisch, und Serra da Estrela ist die höchste Gebirgsgegend inmitten von Portugal, wo es zahlreiche Ziegen und Schafe gibt.

Der Estrela gehört zur Gruppe 2, Sektion Molossoide, nach Benennung des Fédération Cynologique Internationale. Die Harre können lang oder kurz in verschiedenen Farbtönen, fahlrot, kohlefarben oder schwarz sein (helle Flecken werden zugelassen). Das Männchen misst bis zu Schulter zwischen 65 und 73 cm und wiegt ungefähr 50 kg. Das Weibchen kann bis zur Schulter zwischen 62 und 69 cm groß sein un ungefähr 40 kg wiegen. Der Estrela stammt, von den Molossen Asiens ab und ähnelt ein wenig dem Leonberger, obwohl er kräftiger und weniger schwer ist. In Betreff auf seine Abstammung gibt es keine Belege, wahrscheinlich wurde er aber zur gleichen Zeit wie die Hirten und Schafe in die Estrela eingeführt, lange vor der Römerzeit. Seine Standard wurde 1930 festgelegt, und 1986 erschien er zum Ersten Mal in Frankreich, 1974 in England.

Seine Funktion als Herdenhüter, auch in Abwesenheit des Schäfers, macht aus dem Estrela ain ausgezeichneter Wachhund, ruhig, ausgeglichen, sehr, sanft im Umgang mit Kindern. Er iste nicht aggressiv, nimmt aber seine Rolle als Wächter sehr zu Herzen. Die Männchen sind von Natur aus dominantes gegenüber anderen Hunden, und im Vergleich zu den Weibchen. Es ist ein liebvoller, unabhängiger etwas eigensinniger und intelligenter leicht erziehbarer Hund, wenn man ihn nicht hart dressieren will. Dieser Hund ist mutig und robust und wurde manchmal wie sein Cousin der Pyrenäen-Berghund oder der Bernhardinerhund, als Zugtier verwendet.

Als lebendiges Tier entpuppt sich der Estrela als gut Gesellschaftshund, der jedoch draußen etwas Platz braucht, da er das häusliche Leben im Innern eher schlecht erträgt. Aus Instinkt sehr sanft und beschützend gegenüber Haustieren, überwacht er spontan die neugeborenen Lämmchen und Zicklein, indem er sich in ihne nähe legt. Er verhalt sich auch so mit dem kleinen Geflügel des Hühnerhofs, das er sehr wirksam vor den Bussarden, Füchsen und anderen Feinden schützt.

Alle diese Eigenschaften machen aus dem Estrela ein natürlicher Gegner dieser Feinde, wirksamer als elektrische Drähte, Tierfallen oder Gift. Bei Gefahr markiert er mit wiederholten Gebell sein Territorium und bring jedes wilde Tier davon ab, auf seinem Gebiet etwas zu suchen. Dieser Hund, dazu bestimmt im Freien zu leben, erträgt bedeutende Temparturschwankungen, große Hitze sowie starke Kälte.

Um die Hunde in Bewegung zu sehen, siehe Seite “Video”